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Mobbing im Taufkirchner Rathaus - Kommentar der Grünen Gemeinderäte:
In der Gemeinderatssitzung am 24. Januar in Taufkirchen kam es zu einem einmaligen Eklat: Die Gemeinderatsmitglieder sämtlicher Fraktionen außer der ILT verließen noch vor Eröffnung der öffentlichen Sitzung den Saal und machten damit den Gemeinderat beschlussunfähig. Mit dieser Aktion solidarisierten sich die Gemeinderäte mit der draußen wartenden Menge aus Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, die zuvor dem Gemeinderat eine Unterschriftenliste gegen die von Dr. Pötke eigenmächtig und rechtswidrig vorgenommene Kündigung eines ihrer Kollegen überreicht hatten.
Der von 64 Gemeindebediensteten unterschriebenen Liste war auch noch das Ergebnis einer Umfrage des Personalrats beigefügt, nach der 47 Mitarbeiter Mobbing im Rathaus sehen, 52 Angst um ihren Arbeitsplatz haben, 48 sich durch ihre Arbeitsbedingungen gesundheitlich beeinträchtigt fühlen. (Die Gemeinde hat insgesamt 86 Mitarbeiter).
Dieses beispiellos schlechte Arbeitsklima ist nach unserer Einschätzung das Ergebnis eines von unserem sogenannten Bürgermeister unter Mithilfe der derzeitigen Hauptamtschefin installierten Systems von Repression, Mobbing und Einschüchterung, dass sowohl in seiner Qualität als auch in seinen Ausmaßen einmalig sein dürfte und das niemand verschonte, ob in der Rathaushierarchie ganz oben oder ganz unten stehend.
Dieses System war offenbar so effektiv, dass nur vage Gerüchte nach außen und bis in den Gemeinderat drangen. Erst als Dr. Pötke dieses Repressionsystem auch für die Durchsetzung „privater Ziele“ einsetzte (und in diesem Zusammenhang die ungerechtfertigte Kündigung aussprach) waren die Empörung und die Solidarität im Rathaus größer als die Angst, die dort jahrelang geschürt wurde.
Als Grüne Gemeinderäte fühlen wir uns, zusammen mit anderen, verantwortlich für das Wohlergehen der Gemeindemitarbeiter und wir sehen unter diesen Arbeitsbedingungen die Funktionsfähigkeit des Rathauses gefährdet. Wir sehen aber auch die Arbeit des Gemeinderats gefährdet, der in seiner Entscheidungsfindung auf die von der Rathausspitze gefilterten Informationen angewiesen ist. Auf deren Wahrheitsgehalt können wir nicht länger vertrauen, sind doch unter Dr. Pötke faule Tricks und Manipulationen alltägliche Vorgänge.
Offensichtlich wird das Taufkirchner Rathaus von Menschen geführt, die charakterlich nicht für einen verantwortungsvollen Umgang mit Macht geeignet sind. Wem die Gemeinde Taufkirchen wirklich wichtig ist, der wird dazu beitragen müssen, dass dieser unsägliche Bürgermeister sein Amt verliert, ehe noch mehr Schaden angerichtet wird.
Gabi Zaglauer-Swoboda und Rudi Schwab
Die Münchner Presse berichtete ausführlich:
Die Süddeutsche Zeitung schreibt über "Verwerfungen im Rathaus".
und sieht gar eine "Revolte gegen den Bürgermeister".
Der Münchner Merkur schreibt "Fraktionen fordern Pötke zum Rücktritt auf".
Auch das Landratsamt wurde "Frühzeitig informiert".
Weitere Presseberichte sind für die nächsten Tage zu erwarten - wir dürfen also gespannt sein.
Kahlschlag im Taufkirchner Kulturzentrum
Bürgermeister Pötke ruiniert durch seine rigide Gebührenanhebung für die
Nutzung der Räume des Ritter-Hilprand-Hofes nicht nur das Kulturleben in
Taufkirchen, sondern gefährdet auch das Weiterbestehen des Restaurants im
Ritter-Hilprand-Hof.
Luis Bojani, Betreiber des Restaurants, schildert seine Situation in einem
Leserbrief an den Münchner Merkur.
CSU und ILT würgen die Energievision in Taufkirchen ab
Mit einer knappen Mehrheit von 12:10 hat der Taufkirchner Gemeinderat auf Antrag der ILT beschlossen, dass das zukünftige Geothermiewerk so tief gelegt werden soll, dass man es garnicht mehr sieht. Mal von den wirtschaftlichen Folgen für den Betreiber abgesehen, ist es vollkommen abstrus, ausgerechnet eine Geothermieanlage so tief zu legen, dass man sie nicht mehr sieht. Wenigstens ehrlich sagte der CSU-Fraktionschef Pauli Haberl, was er von Windkraft hält: "Mit mir kommt keine Windkraft nach Taufkirchen!"
Hierzu ein
Artikel des Münchner Merkur
