Bio-Energie-Radltour im Juni 2010 |
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Am 10. Juli trafen sich am Taufkirchner S-Bahnhof bzw. Unterhachinger Rathaus 24 Interessierte zum Start einer Bio-Energie-Radltour. Klaus Franke vom Ortsverband Taufkirchen und Manfred Gandenberger vom Ortsverband Unterhaching führten die Teilnehmer zur ersten Station der Tour: Unterhachings Geothermie-Anlage. Hier wurden sie von drei Servicemitarbeitern der Stadtwerke München empfangen (den SWM obliegt die technische Betriebsführung der Anlage und sie veranstalten deshalb im Auftrag der Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG auch Informationsveranstaltungen und Führungen).
Bei der Geothermie wird die Erdwärme, die im oberen Teil der Erdkruste gespeichert ist, nutzbar gemacht - ähnlich wie dies auch bei Thermalbädern der Fall ist. Erdwärme ist nahezu unerschöpflich und somit als regenerative Energie anzusehen, die unabhängig von Sonnenschein, Niederschlägen, Wind und Wetter ständig verfügbar ist. Sie kann sowohl zur Erzeugung von elektrischem Strom als auch zum Heizen eingesetzt werden - in der Unterhachinger Anlage werden beide Nutzungsarten realisiert. Hervorzuheben ist der ökologische Aspekt der Erdwärmenutzung, welcher neben der Ressourcenschonung insbesondere in der erheblichen Einsparung der CO2-Emissionen bei der Energieerzeugung deutlich wird.- ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Mit einer anschaulichen Präsentation und fundiertem Vortrag wurden geologische Hintergründe und die Funktionsweise sowie Historie der Anlage erläutert.

Eine Führung durch die Anlage vertiefte die gewonnenen Erkenntnisse

und die vielen Fragen der wissendurstigen Teilnehmer wurden kompetent und ausführlich beantwortet.

Allgemeine Informationen zum Thema "Geothermie" finden Sie auf der
Homepage vom Bundesverband Geothermie.
Informationen zur Geothermie-Anlage in Unterhaching auf der
Homepage der "Geothermie Unterhaching GmbH & Co KG und bei Wikipedia
Insgesamt dauerte die Führung fast zwei Stunden. Anschließend ging es bei herrlichstem Sommerwetter zur Mittagspause in die Kugler-Alm, wo das erworbene Wissen verdaut und Kulinarisches einverleibt wurde.
Nach etwa einer Stunde ging es weiter zur nächsten Station der Bio-Energie-Radltour - zur BioEnergie Taufkirchen GmbH & Co. KG in Taufkirchen/Potzham.
Gegenüber konventionellen Kraftwerken besteht der Vorteil eines Biomasse-Heizkraftwerks darin, dass fossile Energieträger fast vollständig ersetzt werden können. Auch dies ein nicht zu unterschätzender Beitrag zum Klimaschutz, denn das verwendete Holz setzt bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid (CO2) frei, wie es zuvor in sich gespeichert hat – der Kohlendioxid-Kreislauf bleibt geschlossen. Dadurch werden allein in Taufkirchen jährlich 60.000 Tonnen des schädlichen CO2 eingespart. Desweiteren stammen die biogenen Brennstoffe zum größten Teil aus der Region Taufkirchens: unbelastetes Restholz sowie Hackschnitzel aus der Wald- und Forstwirtschaft dienen der Erzeugung von Strom und Wärme.
Geschäftsführer Josef Leserer selbst führte die Teilnehmer zur Hacker- und Lagerhalle, wo die Brennstoffe aufbereitet werden, zeigte das Fördersystem für den Brennstoff und erläuterte Verbrennungsofen, Kessel mit angeschlossener Rauchgasreinigung und schließlich die Turbine mit ihrem Generator.

Im Büro erläuterte Herr Leserer anhand von Luftbildaufnahmen das 25 Kilometer lange Versorgungsnetz, an welches mittlerweile die Gemeinnützige Wohnungsfürsorge AG München (GEWOFAG), der Technologie- und Industriepark Taufkirchen, das Industriegebiet Brunnthal Nord II, die Gemeinde Taufkirchen mit ihren öffentlichen Gebäuden wie Rathaus, Grund-, Haupt- und Realschule, Ritter Hilprand Hof, Haus der Nachbarschaftshilfe, Kindergarten und über 6.000 Eigenheime und Wohneinheiten angeschlossen sind.

Aufgrund der gesteigerten Nachfrage nach regenerativer Energie wird momentan ein weiteres Energiepotenzial erschlossen - Geothermie. Neben den benötigten Erdbohrungen (die in Kürze in Angriff genommen werden sollen) gilt es auch, diverse politische Widerstände in der Gemeinde zu bewältigen. Widerstände, die nach Meinung der Taufkirchner Grünen schnellsten abgebaut werden sollten, um die Versorgung mit Erdwärme auch in Taufkirchen zufriedenstellend zu gewährleisten.
Eineinhalb Stunden vergingen wie im Flug, und die Teilnehmer stellten viele interessante Fragen, die von Hr. Leserer kompetent und ausführlich beantwortet wurden.

Nähere Informationen zum Biomasse-Heizkraftwerk
wie auch zum Geothermie-Projekt der BioEnergie Taufkirchen
finden Sie hier.
Für alle Teilnehmer der Bio-Energie-Radltour war der Tag eine Tour de Force - weniger, was das Radln betraf, als vielmehr das Maß an vermitteltem Wissen. Doch alle Teilnehmer fanden die Führungen äußerst interessant und lehrreich. So machten sie sich mit dem Gefühl, etwas für sich mit nach Hause zu nehmen auf den Heimweg bzw. ließen den Tag im Biergarten des Ritter-Hilprand-Hofes genüsslich ausklingen. |
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Bio-Energie-Radltour Juni 2010
Maifest 2010
Maifest 2009 -
Südring-Demo -
Maifest '08 -
Mühlentag '08 -
Trittin bei uns
25 Jahre OV Taufkirchen -
Archehof
Schlickenrieder '07 -
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Bio-Bauern-Radltour '07
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Obwohl BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN immer wieder die Rolle der erneuerbaren Energien hervorhebt wurden der OV Taufkirchen beim diesjährigen Maifest von der Sonne schmählich in Stich gelassen.
So konzentrierte sich alles auf den Innenraum der Wolfschneider-Hofes, wo nachmittags die Robert-Huber-Band mit Mundart-Songs und abends die Band Ranch de Luxe mit Country-Rock für gute Stimmung sorgten. Für Country-Flair sorgten auch einige extra aus Rosenheim angereiste Line-Dancer. Neben guter Musik rundete eine große Auswahl köstlicher
Speisen und Getränke das Maifest 2010 ab. |
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Kaltes Wetter - warmes Essen
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Die Gäste lauschen der Robert-Huber-Band...
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Robert Huber singt boarisch..... und abends übernimmt Ranch de Luxe
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Die Line-Dancer grooven - und alle sind's zufrieden...
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Cowboy-Tänzer und Kassier...
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...Vorstandsmitglieder vom OV Taufkirchen...
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...und auch die nachwachsende Generation.
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Trotz wechselhaftem
Wetter kamen die Besucher zahlreich zum Maifest des OV Taufkirchen.
Neben einer großen Auswahl köstlicher
Speisen und Getränke, die man/frau im "Biergarten" zu sich
nehmen konnte, gab es auch Spiel und Spaß für Kinder
und Jugendliche. |
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Bei einer Tombola gab es
als Hauptpreis eine Berlin-Fahrt zu gewinnen. Für das korrekte
Einschenken sorgte wie immer Gordian.
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Abends heizte dann die
Landshuter Band "B11 & the Soulcats" kräftig ein... |
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... und so waren die
üblichen Verdächtigen des OV Taufkirchen wieder
einmal sehr zufrieden. |
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Protest
gegen den Autobahn-Südring |
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Bei schönstem
Wetter trafen sich am Sonntag,
den 31. August über 140 Demonstrationsteilnehmer am S-Bahnhof
Deisenhofen in Oberhaching. Bündnis 90/Die Grünen
hatten zu
einer Demonstration gegen den geplanten Autobahn-Südring
aufgerufen. Ein Autobahn-Ringschluss im Süden von
München
wird von der CSU, Teilen der SPD und dem ADAC immer wieder ins
Gespräch gebracht und gefordert, auch wenn er im Jahr 1981 aus
dem
Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen gestrichen und
2003
nicht erneut aufgenommen wurde. Sehr zufrieden mit der Teilnehmerzahl
zeigten sich Susanna Tausendfreund und Manfred Siering vom Bund
Naturschutz. |
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Der Radlkonvoi
führte über die möglichen Trassenvarianten
vorbei an unverbauter Natur, aber auch an stark befahrenen
Straßen und dem Gewerbegebiet Straßlach. So wurde
der Unterschied zwischen der noch unberührten Natur und der
vom ADAC präferierten weiteren ?Strukturentwicklung? sehr
deutlich. Der ADAC will erreichen, dass die Autobahn mit
möglichst vielen Anschlussstellen gebaut wird, um
zusätzliche Siedlungs- und Gewerbegebiete zu
erschließen. |
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Manfred Siering vom Bund
Naturschutz, Ortsgruppe Grünwald-Straßlach
führte die Radfahrer zu einem Gelände, das der Bund
Naturschutz vor einigen Jahren als Sperrgrundstück gegen den
Autobahn-Südring erworben hatte. Dort wächst eine
Streuobstwiese mit alten und seltenen Sorten heran, die
öffentlich zugänglich ist. Jeder, der vorbeikommt
kann sich dort bedienen und das reife Obst pflücken. Auch
für die Bestäubung der Blüten ist gesorgt,
da auf dem Gelände Baumstämme mit Bohrungen
aufgestellt sind, in denen sich solitäre Wildbienen
eingenistet haben. Manfred Siering wies darauf hin, dass es sich bei
dem von der Autobahn bedrohten Gebiet und eine einzigartige
FFH-Fläche (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU) handelt und
um das letzte so große, zusammenhänge Gebiete dieser
Art in Deutschland. Er betonte auch, dass hier etliche bedrohte Arten
vorkommen. |
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Bei herrlichstem Wetter
feierten die Taufkirchner Grünen ihr Maifest im
Wolfschneiderhof. Zahlreiche Gäste genossen bei
gemütlicher Biergartenatmosphäre Speis und Trank und
nach Untergang der wohlmeinenden Sonne heizte die Drei-Mann-Band "Magic
Buzz" den Anwesenden kräftig ein. |
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Die Grünen
ließen es sich nicht nehmen, ihren langjährigen
Fraktionssprecher im Taufkirchner Gemeinderat, Christoph Nadler,
öffentlich als "Altgemeinderat" zu ehren. Er hatte sich fast
16 Jahre für ökologische Belange, eine Verbesserung
des Bussystems und eine neue Energiepolitik in Taufkirchen eingesetzt. |
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Radltour
zur
Angermühle in Egling |
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Anlässlich des
15. Deutschen Mühlentages veranstaltete der Taufkirchner
Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Radltour
nach Egling zur dortigen, 1872 erstmals urkundlich erwähnten
Angermühle. Bei herrlichstem Radlwetter führte
Tourleiter Klaus Franke die 12-köpfige Gruppe mit kurzem
Zwischenstopp an der Keltenschanze zum Aussichtspunkt
Ludwigshöhe und von dort weiter nach Egling. Die
Angermühle ist voll funktionsfähig und konnte somit
im laufenden Betrieb besichtigt werden. Natürlich waren die
Mühlenprodukte auch käuflich zu erwerben - sei es in
Form von Mehl, Brot und Gebäck oder auch als Dinkelkissen. |
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Bei
Biergartenatmosphäre mit entsprechender Verköstigung
ließ es sich gut aushalten und nebenbei ergab sich so manch
interessanter Diskussionspunkt mit den beiden Taufkirchner
grünen Gemeinderäten Gabi Zaglauer-Swoboda und Rudi
Schwab. |
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Auf dem Rückweg
wurde die Gruppe außerplanmäßig Zeuge des
Dettenhausener Pfingstritts, bevor sie am Deininger Weiher vorbei
über Stock und Stein durch das Gleißental wieder
Kurs auf Taufkirchen nahm. |
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Mit einem gemeinsamen
Umtrunk im Biergarten des Ritter-Hilprand-Hofes fand der von allen
Teilnehmern sehr genossene Pfingstausflug einen schönen
Abschluss.
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Jürgen
Trittin in Taufkirchen |
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Der ehemalige
Umweltminister war am 26. Februar 2008 als Gast des Ortsverbands in
Taufkirchen. In der Aula der Grundschule "Am Wald" bezog er in seiner
unnachahmlichen Art scharfzüngig zu bundespolitischen Themen
Stellung: |
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25
Jahre grüner Ortsverband in Taufkirchen |
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Im Februar vor genau 25
Jahren wurde der Taufkirchner Ortsverband der Grünen aus der
Taufe gehoben. Am 9. Februar 2008 wurde dieses Jubiläum im
Wolfschneiderhof ausgiebig gefeiert: |
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Radltour
zum Archehof Schlickenrieder |
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Um 11:30 Uhr traf sich an
der S-Bahn Taufkirchen, Westseite eine bunt gemischte Gruppe aller
Altersstufen mit ihren Fahrrädern, um dem Archehof
Schlickenrieder in Otterfing einen Besuch abzustatten. Vorbei am
abgebauten Kibek-Pylon, am Biomasse-Heizkraftwerk in Potzham, den
Radfernweg Via Bavarica Tyrolensis querend ging es durch den Wald bis
Gut Portenläng, wo die erste Pause eingelegt wurde. |
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Abseits von den
üblichen Verkehrswegen, trotzdem komfortabel und mit wenigen
Steigungen ging es über Brunnthal und Hofolding Richtung
Otterfing. Nach ca. zwei Stunden erreichte die Gruppe ihr Ziel und
wurde mit einem Wein/Wasser/Bionade-Empfang begrüßt.
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Nach kurzer
Stärkung führte Georg Schlickenrieder, der sich dem
Erhalt noch lebender und vom Aussterben bedrohter Haustierrassen
verschrieben hat, die Teilnehmer über den Hof...
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...und durch die
Stallungen. Mit ausführlichen und unterhaltsamen
Erläuterungen vermittelte er sehr anschaulich, wie auf seinem
70 ha großen Archehof nach Naturland-Richtlinien
gewirtschaftet wird. Seit 2001 gilt er deshalb auch als
"Demonstrationsbetrieb für ökologischen Landbau".
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Besonders viel Anklang
fanden natürlich die Tierkinder.
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Alle Teilnehmer der
Führung waren sehr beeindruckt davon, wie relativ
natürlich und selbstbestimmt bäuerliche Nutztiere
gehalten werden können. Eine ausgiebige Brotzeit, bestehend
aus hofeigenen Produkten, rundete das Ganze ab. Zurück ging es
dann in großem Bogen zum Gasthaus Forstner in Oberhaching, wo
die Radltour mit einem Biergartenbesuch abgerundet wurde.
Weitere Informationen zum Archehof Schlickenrieder findet man/frau hier...
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Bei bestem Wetter
feierten die Grünen in Taufkirchen ihr Maifest. Die Live-Musik
zog viele Besucher an, so dass der Wolfschneiderhof gut
gefüllt war. Während die sanften irischen
Klänge von Shrinks & Geeks zum Verweilen auf der Wiese
einluden, zog Patty's Couchband gegen später die Tanzwilligen
mit rockigen Klängen ins Innere des Hofes. Die
Kreisvorsitzende Susanna Tausendfreund führte ihre
Kunststücke vor und zauberte eine andere Mehrheit herbei.
Davon war auch Toni Hofreiter, der grüne Bundestagsabgeordnete
aus dem Landkreis, sehr angetan. Die Veranstalter zeigten sich sehr
zufrieden und man sah - passend zum strahlenden Sonnenschein - nur
strahlende Gesichter. |
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Ohne unseren Griller
Armin und Getränkemeister Gordian wäre so
ein Fest nicht möglich: Ihnen herzlichen Dank!
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Für Speis und Trank war
reichlich gesorgt. |
Irische Klänge von
Shrinks & Geeks
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Der Vorstand der
Grünen Taufkirchens und prominente Gäste (v.l.n.r.):
Rudi Schwab, Christoph Nadler, Ekrem Aktas, Susanna Tausendfreund
(Kreisvorsitzende), Toni Hofreiter (Bundestagsabgeordneter),Gabi
Zaglauer-Swoboda, Volker Leib
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Abends steppte der
Bär mit
Patty und ihrer Couchband
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Rock around the clock...
zumindest bis 24.00 Uhr
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Am Samstag, den 23.
September, trafen sich um 9.00 Uhr am S-Bahnhof Taufkirchen 18
Zweiradbesitzer, um an der von den Taufkirchner Grünen
ausgeschriebenen Radltour zu Bio-Bauern teilzunehmen. Unter
Führung von Heinz Brachvogel, engagierter Mitstreiter des
Umweltnetzes München-Ost, und dessen Frau Gisela fuhr die
Gruppe über Deisenhofen zur weiter westlich gelegenen
Keltenschanze – eine gut erhaltenen viereckige Wallanlage aus der Zeit
der Hochkultur der Kelten in Süddeutschland. |
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Nach
kurzer Inaugenscheinnahme ging es durch nebel-verhangene Landschaft... |
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...weiter nach
Großdingharting, wo die Gruppe auf dem Reuss-Hof von Frau
Spindler erwartet wurde. Zur Erfrischung gab es Mineralwasser sowie
Limo und zum Probieren selbst gebrannten Williams sowie Obstler,
für den ungespritztes Streuobst die aromatische Grundlage
bietet. |
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Nebenbei erläuterte Frau
Spindler das an ihrem Hof neben Traber-zucht und Getreideanbau
betriebene Wiesenbrüter-programm. |
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Mittlerweile brach die Sonne durch den
Nebel und versprach einen herrlichen Herbsttag. Ein paar Schritte
weiter – und schon war die Gruppe auf dem denkmalgeschützten
Holzmayr-Hof der Familie Schlickenrieder.
Auf diesem wird seit 1988/89 mit ca. 35 Milchkühen und drei
bis zehn Zuchtsauen sowie dem Anbau von Getreide und Kartoffeln nach
Bioland-Richtlinien gewirtschaftet. Hofschlachtung mit Direktverkauf
ist ein zusätzliches wirtschaftliches Standbein. |
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Beeindruckend
war der in Eigenarbeit erstellte offene Stall für die
Milchkühe mit Mistschieber und Stroh-"Beschneiungsanlage".
Hier und auf der angrenzenden Weide können sich die
Kühe jederzeit nach Lust und Laune frei bewegen, wobei sie
sich in kalter Jahreszeit sogar ein schützendes Winterfell
zulegen. Von der hervorragenden Qualität der noch nicht
pasteur- oder gar homogenisierten Milch konnte sich jeder der
Tourteilnehmer selbst überzeugen. |
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Weiter ging es nach Kleindingharting zur
Ludwigshöhe. Nachdem diese erstrampelt bzw. "erklommen" war,
konnte man die Räder in einer langgezogenen Abfahrt frei
laufen lassen – und war schon in Deining. Linkerhand von der
Straße nach Straßlach findet man den seit 1750 von
der Familie Köglsperger bewirtschafteten, seit 1965 aus dem
Dorfzentrum ausgesiedelten und 1981 nach einem Großbrand
wieder aufgebauten Stollhof – einer von bundesweit 200
Demonstrationsbetrieben des ökologischen Landbaus, zu dem sich
die Familie Köglsperger seit 1976 bekennt. |
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Ein Rundgang durch den tiergerechten
Stall mit Ruhezone, eingestreuten Liegeboxen, durch den Futterstall, zu
dem jede Kuh über einen am Ohr angebrachten Chip Zugang zu
ihrem individuellen Futterbedarf erhält und entlang des
Laufhofes, der auch von Ziegenbock "Sepp" und einem Esel
"bewohnt" wird, zeigte eine weitere der möglichen Formen
artgerechter Tierhaltung. |
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Mit Photovoltaikanlagen auf zwei
Dächern, pflanzenölbetriebenen Fahrzeugen,
Pflanzenkläranlage und der seit 1986 betriebenen
Direktvermarktung eigener Produkte ist der Hof vollständig
"durchökologisiert", wovon sich die Tour-Teilnehmer bei
kundiger Führung und Diskussion mit dem Jungbauern Thomas
Köglsperger selbst überzeugen konnten. |
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| Mittlerweile war
die Mittagszeit längst überschritten und Hunger
machte sich bemerkbar. Dem konnte abgeholfen werden – und zwar auf der
letzten Station der Radltour: dem 1923 gegründeten,
gleichfalls in Deining ansässigen Klasbauer-Hof der Familie
Nikolaus Spindler. Mit Gulasch aus hauseigener Schlachtung, frischen
Würsten zum Schlachttag, Käse aus Hofmilch und frisch
gebackenem Zucchinikuchen wurde der Hunger auf köstlichste
Weise vertrieben. Ein anschließender Hofrundgang mit
ausführlichen Erläuterungen und
Einkaufsmöglichkeit im Hofladen beendete den informativen Teil
der Radltour. |
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Der
Rückweg führte am Deininger Weiher vorbei ins
landschaftlich reizvolle Gleißental und endete gegen 17.00
Uhr bei einer wohlbekannten Taufkirchner Eisdiele.
Alle Teilnehmer waren von dieser körperlich nicht
anstrengenden Tour bei herrlichem Wetter begeistert und
darüber hinaus auch sehr angetan von den vielfältigen
Informationen und Eindrücken, die von den Bio-Bauern
vermittelt wurden.
Gerade in Zeiten vermehrter Gammelfleischskandale zeigen die gewonnenen
Einblicke, dass es auch anders geht. Die Taufkirchner Grünen
werden deshalb auch weiterhin derartige Einblicke vermitteln – sei es
mittels Info-Broschüren und Veranstaltungen, ihrem
Internetportal oder weiteren Radltouren zu Bio-Bauern. |
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