Haus & Hof
 

Giftfrei und ressourcenschonend wohnen

Wer will, hat vielfältige Möglichkeiten, sich vor einer Kaufentscheidung kundig zu machen. Labels und transparente Kennzeichnung helfen zur schnellen Orientierung. Oder fragen Sie direkt bei Ihrem Händler nach, woher die Produkte stammen, aus welchen Stoffen und wie sie produziert wurden. Wer Qualitätsprodukte kauft, hat auch Anspruch auf gute Information.

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Ökologische Baustoffe besitzen eine hervorragende Umweltbilanz und Materialqualität. Vielseitige Naturtalente wie Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung tragen das FSC-Siegel oder den blauen Engel. Sie tragen zu einer behaglichen und gesunden Wohnatmosphäre bei und bedienen mittlerweile die unterschiedlichsten Stilrichtungen. Kluge HausbesitzerInnen nutzen die Förderung der CO2-Gebäudeprogramme, die die energetische Sanierung von Gebäuden und den Neubau von Energiesparhäusern durch zinsgünstige Darlehen unterstützen. Bei entsprechender Förderung können WohnungsbesitzerInnen, Eigentumsgemeinschaften und Kommunen sogar zum Wärme-Selbstversorger werden: Mit Biogasanlagen, die in das Gasnetz einspeisen oder Blockheizkraftwerken und Holzbrennanlagen, die Nah- und Fernwärmenetze bedienen. Das Vorbild Solardach hat sich bereits zum echten Renner entwickelt.

Nachfolgend einige mehr oder weniger regionale Anbieter.

Handwerks- und Planungsteam GmbH
Rudolf-Diesel-Ring 9
82054 Sauerlach
Telefon: +49 8104 649200
Telefax: +49 8104 649229
eMail: info@hup-holzhaus.de
kopff & kopff Architekturbüro
Samerhofstr. 23
81247 München
Telefon: 089 / 88 99 99 - 88
Telefax: 089 / 88 99 99 - 91
eMail: info@doppelkopff.de
   

ÖKOLOGISCHE BAUSTOFFE
Seefelder Str. 23
82211 Herrsching
Tel. 08152/5288
Fax 08152/40790
eMail: info@bali-bau.de
Kinskofer Holzhaus - Naturwerk GmbH
Dorfstrasse 39b
D-92331 Parsberg
Tel: 09492 - 90 79 505
Fax: 09492 - 90 79 510
eMail: info@kinskofer-holzhaus.de
   






MEUVO ÖkoTechnik GmbH
Angerbrunnenstr. 10
D- 85356 Freising
Tel 08161 82861
Fax 08161 86080
eMail: info@meuvo.de
Wolfgang Schrag Naturbaustoffe
Gasstraße 8
83278 Traunstein
Tel: 0861 15652
Fax: 0861 15449
eMail: info@naturalis-traunstein.de
   

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Nachhaltig einrichten

Viele Dinge des täglichen Lebens kommen uns sehr nah. Deshalb sind hier natürliche Materialien wie Baumwolle, Seide und Holz immer gefragter. Ökologische und ethisch verantwortungsvolle Produktionsweisen spielen ebenso eine wichtige Rolle.

Kritische VerbraucherInnen fragen zunehmend nach den „inneren Werten“ der Produkte: nach Schadstoffen, Ressourcenverbrauch, Langlebigkeit und Herstellungsbedingungen. In ihrem eigenen Interesse, aber auch, weil sie ihre ökologische und soziale Verantwortung erkannt haben. Ein erster Schritt zu verantwortungsbewusstem Konsum ist tatsächlich die kritische „Nachfrage“, die das Angebot bestimmen kann. Geprüfte Siegel und Labels helfen ganz konkret bei der Kaufentscheidung.

Ein Blick unter den Teppich würde genügen. Denn das Rugmark-Label garantiert, dass bei der Herstellung keine Kinderarbeit geleistet wurde. Rund zwei Drittel der Teppiche aus Nepal und ein Fünftel der Teppiche aus Indien tragen inzwischen das Rugmark-Label.



NaturBauHaus
Tegernseer Landstr. 103
81539 München
Tel.: 089/ 697 590 90
Fax: 089/ 697 590 92
Öko-Z Ökologisches Zentrum
für Bau und Wohnbedarf GmbH

Schleißheimer Straße 118
80797 München
Telefon: +49 - (0)89 - 1 23 74 70
Telefax: +49 - (0)89 - 1 23 74 71
eMail: info@oeko-z.de

Naturfarbenzentrum - Atelier für Farbgestaltung
Josef-Retzer-Straße 30
81241 München
Telefon: 089 / 88 49 54
Fax: 089 / 83 16 09
eMail: info@pixner.de
Naturbaumarkt am Gasteig
Preysingstrasse 15
81667 München
Telefon: 089 / 6887313
Fax: 089 / 485067
eMail: info@naturbaumarkt-muenchen.de

Thermoholz Deutschland
Untere Leiten 1
82065 Baierbrunn
Tel.: +49 (89) 793 60 389
Fax: +49 (89) 793 60 388
Mobil: +49 (163) 54 22 090
AllNight - Naturschlaf & Design
Preysingstr. 15
81667 München
Tel.: 089 / 68 00 27 38
Fax: 089 / 20 22 48 9
eMail: nbaumarkt@aol.com

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Ex und hopp?

Beschaffen und Entsorgen mit Verstand

Ex und Hopp war gestern. Im Kreislauf liegt die Zukunft. Ob Büropapier oder Computer, Mülltüten oder Verpackungen – längere Haltbarkeit und Wiederverwendung sind die Maximen, um überflüssigen Müll zu vermeiden und Ressourcen zu schonen.

Müll – einfach keine Lösung

Wegwerfen ist Ressourcenverschwendung. Wohin mit dem Müll? Allzu oft ist noch Mülltourismus – besonders in Richtung Entwicklungsländer – vorherrschende Praxis der Abfallwirtschaft. Skandalöse Giftmüllexporte etwa in afrikanische Länder, die auf Kosten der Ärmsten gehen, müssen ein Ende haben. International sind anspruchvolle Mindeststandards für die Verwertung von Abfällen gefragt. Auch hier müssen innovative und verbraucherfreundliche Konzepte wie Mehrweg-Pfandsysteme und Müllvermeidung Platz greifen.

Was können Verbraucher tun?

In privaten und öffentlichen Büros geht jede Menge Material über den Tisch. Neben Papierwaren müssen auch Schreibutensilien, Ordner, Klebstoffe und Bürogeräte wie Drucker samt dem Verbrauchsmaterial angeschafft werden. Intelligente Kaufentscheidungen berücksichtigen natürlich Preis und Funktionstüchtigkeit. Aber auch Rohstoff- und Energieverbrauch, Wiederverwendbarkeit, Reparaturfreundlichkeit und die Umweltbelastung sollten hier eine wichtige Rolle spielen.

Wer auf nicht-kompostierbare Plastiktüten und Verpackungen verzichtet, tut der Umwelt etwas Gutes. In manchen Ländern, so in Frankreich, sind solche Tragetaschen demnächst verboten.

Die großen europäischen Produzenten von Taschentüchern, Toilettenpapier und Servietten verbrauchen immer noch meist Zellstofffasern, hergestellt aus frisch gefällten Bäumen. Jedes Jahr werden allein für sie weltweit 25 Millionen Bäume geschlagen - häufig illegal, selten in nachhaltiger Bewirtschaftung.

Papierprodukte aus Altpapier sind die bessere Alternative – ob es um Hygienepapiere oder um Papier zum Bedrucken geht. Sie schonen Wälder, verbrauchen weniger Energie und Wasser und erzeugen weniger Treibhausgase. Auch die Qualität der Produkte leidet darunter nicht. Tests der Stiftung Warentest belegen das eindeutig.

Und: Im Büro lässt sich viel Papier sparen. Doppelseitig drucken und kopieren, auf manche Ausdrucke verzichten – das wäre ein ganz guter Anfang.

Private Haushalte geben nur etwa drei Prozent ihrer gesamten Ausgaben für elektronische Kommunikation aus. Sie verursachen damit aber überdurchschnittlich hohe Umweltauswirkungen durch Ressourcenverbrauch und Entsorgung der Technik.

Das geht auch anders. Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich. Moderne Geräte sind bereits recyclingfähig, strahlungsarm und sparen Energie. Ein gutes Beispiel sind platzsparende Qualitätsflachbildschirme, die bis zu 70 Prozent weniger Energie verbrauchen und kaum Reparaturen haben. Auch moderne Datenträger verbrauchen immer weniger Material. Bei Handys ist es wichtig, auf die Strahlungswerte zu achten.

Zu Haushaltsprodukten bieten die Marktübersichten der EcoTopTen-Kampagne verlässliche Empfehlungen. Sie erstellt Listen von Elektronik- und Elektrogeräten mit hoher Qualität, vernünftigen Preisen und guter Umweltbilanz.

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Links zum Thema

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Nachhaltige Entwicklung im Bausektor
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Gebrauchte EDV und IT-Hardware weiterverwenden
Ratgeber zu energiesparender Büroausstattung
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